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Bericht von den Konfirmationen am 19. Und 26. April 2026 in unserer Kilianskirche
Wer als Eltern, Großeltern oder auch Paten – diese beiden Festgottesdienste miterlebt hat und sich dabei an die eigene Konfirmation erinnerte, wird sicher gemerkt haben, dass manches ganz anders war – als damals.
Da stellten sich die zwölf bzw. achtzehn „Konfis“ gleich zu Beginn vor den Altar und bekannten ganz offen, was sie sich von der Kirche, ihrem Glauben, von Gott erhoffen und erwarten. Da hörte die Gemeinde ihren Konfi-Song, einen Rap – selbst gedichtet und aufgenommen: Und davon sangen sie: „ Das war unsere Konfizeit. Gott meint es gut mit uns…….ein Jahr voll Leichtigkeit, neue Freunde finden, Gott ein Stück näher bringen…“
Und auch das war etwas ganz Besonderes: Als die Konfirmanden sich alle um den Taufstein versammelten, um das Taufgelübde ihrer Eltern und Paten zu bestätigen. war darunter auch ein „Täufling“.
Und später dann – bei der „Einsegnung“ – wurde jedem Konfirmanden und jeder Konfirmandin der selbst ausgewählte Spruch unter dem gemeinsamen Segen der Diakonin Ronja Wagner und der Patin oder des Paten oder der Eltern zugesagt. So galten in diesem Moment die Gedanken der gesamten Gemeinde einem Menschen. Ein sehr berührender Moment!
Natürlich gab es in diesem Gottesdienst auch etwas, was die Besucher von ihrer eigenen Konfirmation her kannten. Für die Predigt hatte Diakonin Ronja Wagner zwar ein sehr aktuelles Leitmotiv gewählt: „Gott als Wlan 2.0“.
In der Predigt selbst ging es darum, die jungen Menschen zu ermutigen mit Gott in Verbindung zu bleiben, auf Seine Hilfe zu vertrauen, Seine Liebe zu spüren, zu wissen – es gibt unterschiedliche Wege zu Gott... Gott geht mit - in jeder Phase meines Lebens.
Genau darum geht es immer, wenn Menschen für den Glauben gewonnen werden und sich der christlichen Gemeinschaft anschließen. Zu dieser bekannten sich die Konfirmanden mit ihrem „Ja!“ Und auch die Gemeinde sagte „Ja“ zu ihren neuen Mitgliedern.
Frau Ursula Bien begrüßte diese als Vertreterin des Kirchenvorstandes mit herzlichen Worten. Jeder Konfirmand, jede Konfirmandin bekam eine Karte mit dem Spruch, der sie auch durch schwierige Zeiten begleiten soll: „ Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein.“
Die Lieder dieses Gottesdienstes verbanden uns mit Christen aus 5 Jahrhunderten:
Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren 1681 - Tut mir auf die schöne Pforte 1734 - Großer Gott wir loben dich 1819 - Geh unter der Gnade 1987 - Gott meint es gut mit uns 2026
Christel Fleischmann |