Geborgenheit

So. Exaudi - Kirchweih

in Adelsdorf

Adelsdorfer Kerwa-Gottesdienst 17.5.2026

 

Bei kühlem Wetter, aber immer wieder mit sonnigen Momenten, fand am Sonntag, den 17. Mai 2026, der Kerwa-Gottesdienst in Adelsdorf unter freiem Himmel statt. Viele Besucherinnen und Besucher kamen zusammen, um diesen besonderen Gottesdienst gemeinsam zu feiern.

 

Für die festliche musikalische Gestaltung sorgte der Posaunenchor unter der Leitung von Steffen Bien. Dabei präsentierten sich die Bläserinnen und Bläser erstmals in ihren neuen Posaunenchorhemden. Gemeinsam mit dem fröhlichen Vogelgezwitscher entstand eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre.

 

Die Predigt hielt Prädikantin Anita Pfeiffer. Auch Bürgermeisterin Claudia Wust aus Neuhof nahm am Gottesdienst teil. Parallel wurde für die Kinder ein Kindergottesdienst angeboten.

 

In ihrer Predigt sprach Anita Pfeiffer über die Zusage Gottes aus Jeremia 31,31–34:
„Ich will ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken.“

 

Dabei machte sie Mut, darauf zu vertrauen, dass Gott Menschen begleitet, ihnen vergibt und ihnen neue Wege eröffnet, wenn sie Gott in ihre Herzen lassen.  Wo Menschen im Einklang mit Gott leben, wachsen Frieden, Gemeinschaft und Hoffnung. Gott wolle Heil schenken und dort, wo Sorgen, Streit oder Belastungen das Leben prägen, neue Kraft und Zuversicht geben.

 

Sehr persönlich berichtete Frau Pfeiffer auch aus ihrem eigenen Leben. Vor rund 30 Jahren, vor Himmelfahrt,  erkrankte sie schwer an Lymphdrüsenkrebs im Endstadium. In dieser schweren Zeit, 200 Tage Holle - geprägt von Angst, Schmerzen und vielen Monaten im Krankenhaus, habe ihr der Glaube Kraft gegeben.  Es war Himmelfahrt Gottesdienst in Wilhermsdorf und viele Menschen hätten damals für sie gebetet, und sie habe erfahren dürfen: „Gott ist da – auch in den dunkelsten Stunden.“

 

Jesus ist für uns am Kreuz gestorben.  Wir können uns darauf verlassen, dass er uns nie allein lässt, egal, was kommen wird.  Wir dürfen uns immer auf den neuen Bund mit ihm verlassen. 

Siehe jetzt ist die Zeit. Weil Jesus jetzt da ist.

 

Besonders bewegend war der Moment, als die Gemeinde eingeladen wurde, gemeinsam aufzustehen, tief durchzuatmen und im Gebet um die Verbindung zum Heiligen Geist zu bitten. Frau Pfeiffer erinnerte daran, dass Jesus Christus die Menschen niemals allein lässt und Gottes Geist Herzen mit Hoffnung und Frieden erfüllen kann.

Zum Abschluss erhielten die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher eine Postkarte mit einer Taube als Symbol des Heiligen Geistes – als Erinnerung daran, dass Gott Menschen auf ihrem Weg begleitet.

 

So wurde der Kerwa-Gottesdienst zu einer eindrucksvollen Feier voller Musik, Gemeinschaft, Glauben und guter Stimmung.

 

Text und Bilder     Lee Pheng Hadlich