|
Geborgenheit |





|
Der Faschingsgottesdienst am 1. Februar 2026
… ist jetzt schon Tradition – als 5. Faschingsgottesdienst in unserer Kilianskirche Sein Motto: Der Fasching macht uns alle gleich!
Und das gehörte von Anfang an dazu:
Die Begrüßung: Von „Mei is des schee!“ bis „Ihr und wir – Kirche und Fasching gehören zusammen“ der beiden Pfarrerinnen und von Frau Fahsl der Karnevalspräsidentin Die Ordensverleihung Die musikalische Begleitung von Orgel und Posaune: Der Pipilangstrumpf-Marsch und andere fröhliche Töne Das Kinderprinzenpaar – mit Fahne und Hofstaat – begrüßt nicht nur die Gemeinde , sondern spricht auch das Fürbittengebet – Die Gemeinde – mit oder ohne Verkleidung- darf klatschen und Erbaa Ahaa! rufen und beim „Halleluja und Lobet den Herrn“ Lied im Wechsel aufstehen, hinsetzen und das mindestens 10 mal – zur Stärkung der Kondition.. Und die beiden Pfarrerinnen – im Talar und doch karnevalistisch aufgehübscht mit buntem Federschmuck - Frau Pfarrerin Bianca Jacoby, Pfarrerin in Neuhof, und Frau Pfarrerin Kirsten Kemmerer, jetzt Pfarrerin in Rosenheim – und diesmal extra nach Markt Erlbach gekommen.
Und das ist in jedem Jahr neu und wird mit Spannung erwartet: Welcher Text aus der Bibel – ist in diesem Jahr „faschingstauglich und bestimmt die Predigt?“
Die Lesung: (auch in Reime gefasst) entstammt dem 1. Buch Mose Kapitel 1, Vers 27 und folgende … und beschreibt die Erschaffung des Menschen als Ebenbild Gottes.
„Und Gott schuf den Menschen als sein Bild, zum Bilde Gottes schuf er ihn….“
Für die Predigt traten die beiden Pfarrerinnen verkleidet vor die Gemeinde: Frau Jacoby – erschien ganz in Schwarz als Handwerksbursche von heute - Frau Kemmerer im braunen Mönchsgewand als der Apostel Paulus.
Im Zwiegespräch aus Reimen machen sich die beiden bekannt. Der Mensch von heute bewundert Paulus für seine Missionstätigkeit und Paulus freut sich, dass seine Botschaft auch heute noch verbreitet wird. Nach einem kleinen Missverständnis erklärt der „Faschingskostümhandwerker“ Paulus den Fasching.. Er sei geschaffen worden, um die Unterschiede von Stand und Ansehen in der Bevölkerung für eine bestimmte Zeit außer Kraft zu setzen. Zuletzt erkennen beide, dass es damals wie heute für das Zusammenleben wichtig ist, dass die Menschen wissen: Vor Gott sind alle gleich und als SEIN Ebenbild IHM ähnlich.
Hier eine kleine Auswahl von Reimen am Ende der Reim-Predigt. Paulus und der heutige Faschingsmensch:
„Da seh ich Gott im Menschen scheinen, manchmal im Großen, mal im Kleinen,“…
„Wenn Menschen stets Gott ähnlich handeln, in seinem Licht sie immer wandeln.“….
„Nur leider „immer“ nicht gelingt, die Welt im Elend doch ertrinkt….Die Ebenbildlichkeit, wo ist sie hin? ….
„Ich nenn’s beim Wort: es ist die Sünde…. “ „Die Ebenbildlichkeit wie zugedeckt! Das hat mich wirklich sehr erschreckt. “…
„Doch was ist jetzt mit ihr, der Ebenbildlichkeit? Komm sag es mir!“
„Die Antwort ist nicht einfach und auch nicht ganz klar! Sie wurd‘ verschüttet und doch ist sie da. ….. Wir stolpern als Sünder, vom Staub bedeckt, und sind doch als Gerechte von Gott neu geweckt… In Christus sind Sünder zu Gerechten erkoren… Der Fasching ähnelt also dem Himmelreich: Da gilt nicht Rang, nicht Schuld, wir sind uns und Gott gleich. …
„Wir sind IHM ähnlich und bleiben‘s auch, immer ein bisschen und sei’s nur ein Hauch.“
Der Faschingsgottesdienst endete ganz nach „alter Tradition“: Draußen vor der Kirchentür gab es Krapfen für jeden. Gespendet von Familie Bien. Ihr ein herzliches Dankeschön für den Genuss und den Grund zum Verweilen!
Christel Fleischmann * (2022-23-24-25-26)
|

