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Einführungsgottesdienst für Frau Pfarrerin Rebecca Schüler am Palmsonntag, den 29. März, in der St. Kilianskirche Markt Erlbach 15.00 Uhr
„Einführungsgottesdienst in Markt Erlbach“ – so stand es seit Wochen im Gemeindebrief und galt an diesem Palmsonntag für alle Kirchengemeinden der Region Süd*.
Schnell hatte es sich herumgesprochen, dass für die vakante Stelle in Linden, die 2. Pfarrstelle der Markt Erlbacher Kirchengemeinde, eine Pfarrerin gefunden worden war. Näheres wollten viele wissen…erfuhren es aber erst am letzten Freitag als Zeitungsleser und -leserinnen der FLZ: Pfarrerin Rebecca Schüler – 31 Jahre jung – wie sie zur Theologie kam…ihr Schwerpunkt: Arbeit mit Kindern und Konfirmanden … und vieles mehr.
Einführungsgottesdienste sind immer sehr feierlich und es kamen auch viele Besucher und Besucherinnen. Die Lindener waren die ersten – schon eine halbe Stunde vorher sicherten sie sich gute Plätze. Pünktlich 4 Minuten vor 15 Uhr begann der Einzug der Kirchenvorstände von Linden und Markt Erlbach und der Pfarrer und Pfarrerinnen der verschiedenen Kirchengemeinden – und Frau Dekanin Ursula Brecht – an ihrer Seite – Frau Pfarrerin Rebecca Schüler. Die kleinste Person dabei war - das Baby im Arm des Trautskirchner Seelsorgers.
Herr Pfarrer Christian von Rotenhan hatte als Vertreter für seine Frau die Moderation übernommen. Frau Dekanin Ursula Brecht leitete den Ablauf des Gottesdienstes.
Zu ihm gehörten die Ermutigungsansprache der Dekanin, ihre Segensworte und der Segen zusammen mit den 3 Assistenten, die Frau Schüler ausgewählt hatte, das Gelöbnis der Pfarrerin und der Gemeinde, sich für Gottes Wort und gegenseitige Unterstützung einzusetzen.
Kirchenchor und Posaunenchor gaben ihr Bestes für einen feierlichen Rahmen. Die ausgewählten Lieder passten wunderbar zum Gottesdienstverlauf: 11 Wie soll ich dich empfangen 564 Komm Heil’ger Geist 362 Ein feste Burg ist unser Gott 331 Großer Gott wir loben dich
Mit besonderer Spannung wurde natürlich die Predigt von Frau Rebecca Schüler erwartet: . „Was sagt man in solchem Moment?“ So begann sie, verwarf dann gleich den Gedanken, von guten und nicht so guten Entscheidungen in ihrem Leben zu berichten - und kam dann zu ihrem Konfirmationsspruch: „Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin!“ Im Rückblick weiß sie, dass da jemand mitgesprochen hat in ihrem Leben: Gottes Gnade, dass ER „Ja!“ sagt zu mir. Ich muss mir nichts verdienen. Es hängt nicht alles an mir, ich muss nicht alles selber machen. So wie Paulus es ausdrückt: SEINE Gnade ist nicht vergeblich, sie setzt etwas in Bewegung. Ich bin nicht allein. Die Kirche ist ein sicherer Ort für alle. Sie ist lebendig, wenn sie sich auf den Weg macht. Also freut sich Frau Schüler besonders auf die Arbeit mit den Konfirmanden. „Ich möchte unterwegs sein, vieles lernen und die Kirche von morgen mitgestalten.“
Mit dem Segen unserer neuen Pfarrerin endete der Gottesdienst.
Danach gab es noch Grußworte und kleine und größere Geschenke
Von Frau Dr. Kreß für die politische Gemeinde Von Frau Agnes Dörfner für die katholische Gemeinde Von Herrn Alexander Schroth für den C VJM Von Frau Simone Bader von der Ev. Bücherei Von Herrn von Rotenhan für das Pfarrkapitel des Dekanats Neustadt/Aisch Von Frau Ruppe für die Kirchenvorstände Linden, Jobstgreuth und Markt Erlbach
Gelegenheit, mit der neuen Pfarrerin und auch untereinander ins Gespräch zu kommen, gab es danach im ev. Gemeindehaus bei einem üppigen, liebevoll gestalteten Buffet. Christel Fleischmann
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